Modul Soziale Teilhabe und Ernährung


Kommunale Strategien, die darauf zielen allen Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, versuchen frühzeitig Eltern und ihre Erziehungspartnerinnen bzw. Fachkräfte aus KiTa´s und Schulen einzubinden und zu unterstützen. Darüber hinaus wird programmatisch die gesundheitsfördernde Gestaltung von kindlichen Lebens- und Erfahrungswelten vorangetrieben (KiTa, Schule, Quartier).

Soziale Teilhabe

Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass insbesondere sozial benachteiligte Familien und Familien mit Zuwanderungsgeschichte seltener von präventiven Angebotsstrukturen profitieren können. Deshalb liegt ein Schwerpunkt des Modules auf der Untersuchung von teilhabe- und diversitätsorientierten Aspekten vernetzter kommunaler Gesundheitsförderung für Kinder.

Ernährung

Im Kindes- und Jugendalter werden grundlegende Ernährungsgewohnheiten und Lebensmittelpräferenzen ausgebildet. Diese können eine gelingende Entwicklung begünstigen oder hemmen. Chronische Erkrankungen in Kindes- und Jugendalter nehmen zu und stehen oft direkt oder indirekt in Zusammenhang mit Fehl- oder Mangelernährung. Ernährungsbezogene Aspekte vernetzter kommunaler Gesundheitsförderung für Kinder bilden den zweiten Schwerpunkt des Modules.

Fragestellungen

  • Wie stellt sich die präventive Netzwerk- und Angebotsstruktur auf gesamtstädtischer Ebene und im Quartier dar?
  • Nehmen sozial benachteiligte Familien und Familien mit Zuwanderungsgeschichte an den kommunalen Präventionsangeboten teil?
  • Welche förderlichen und hemmenden Faktoren für die Teilhabe sozial benachteiligter Familien identifizieren die beteiligten Akteure und Fachkräfte?
  • Wie ist die Wahrnehmung, Akzeptanz und Teilnahmebereitschaft präventiver Angebote bei sozial benachteiligten Familien?

Methoden

Die Forschungsfragen werden anhand von Experteninterviews, Gruppendiskussionen und Fragebogenerhebungen untersucht. Es werden sowohl kommunale Schlüsselakteure, Fachkräfte auf Quartiersebene als auch Eltern befragt. Dabei legt das Forschungsmodul den Fokus auf die qualitative Exploration von Bedürfnissen, Herausforderungen und Hemmnissen aus Elternperspektive.

 

Sebastian Ehlen
KATALYSE Institut
0221 944048 11
ehlen@katalyse.dehttp://www.katalyse.de/sebastian-ehlen/
Yamam Najim
KATALYSE Institut
Tel. 0221 944048 13
najim@katalyse.dehttp://www.katalyse.de/yamam-najim/
Christin Hornbruch
Verbraucherzentrale NRW
0211 3809261
christin.hornbruch@vz-nrw.de