Der Forschungsverbund ,Gesund Aufwachsen‘

,Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder‘, kurz: ,Gesund Aufwachsen‘, ist ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben von insgesamt sechs Verbundpartnern. Die Verbundpartner stammen aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, seelische Gesundheit, Gesundheit bei Schuleingang sowie Vernetzung von Online-Communitys. Forschungsgegenstand ist die kommunale Gesundheitsförderung für Kinder in Form von sogenannten Präventionsketten. Das Ziel hierbei ist, dass Kinder unter möglichst gleichen Startbedingungen gesund aufwachsen. Der Verbund untersucht das Zusammenwirken lebenslauforientierter Angebote und erarbeitet praxisorientiert Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Zugang von sozial benachteiligten Familien und von Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Zudem werden Optimierungsmöglichkeiten für den Informationsaustausch der kommunalen Akteure über das Internetportal inforo-online.de erarbeitet.


Community-based networks for children’s health promotion

The central issues addressed by the research consortium are integrated community-based approaches for children’s health promotion through networked, life course-oriented actions and their interrelation with children’s health with focus on vulnerable target groups. The research consortium takes these multidimensional approaches into account through an interdisciplinary and transdisciplinary study design in five subprojects. Three subprojects investigate…

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,Gesund Aufwachsen‘ mit Fachforum beim Kongress ,Armut und Gesundheit 2017′

Am 17. März 2017 war der Verbund ,Gesund Aufwachsen‘ auf dem Kongress ,Armut und Gesundheit‘ in Berlin mit einem eigenen Fachforum beteiligt. Nach einer kurzen Vorstellung des Verbundes durch Regine Rehaag präsentierten Sebastian Ehlen (KATALYSE Institut, Köln), Dr. Dennis Dreiskämper (Institut für Sportwissenschaft Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Dr. Martin Salaschek (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln) erste Ergebnisse zu

  • Gesund aufwachsen in NRW – Status Quo und Entwicklungsperspektiven kommunaler Präventionsketten,
  • Motorische Diagnostik und gesundes Aufwachsen im Kindesalter und
  • Vernetzte Prävention 2.0 – Anforderungen zur Ausgestaltung digitalisierter Akteursnetzwerke. Ergebnisse der inforo-online Evaluation.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse; die Besucherinnen und Besucher des Fachforums diskutierten im Anschluss an die Vorträge sehr angeregt. Die Moderation übernahm Regine Rehaag (KATALYSE Institut, Köln).


Gesundheitskonferenz in Oberhausen: Erste Rückmeldung zu Forschungsergebnissen des Verbunds

Dr. Dennis Dreiskämper, Westfälische Wilhelms-Universität Münster und Sebastian Ehlen, KATALYSE Institut in Köln, haben am 7. Dezember 2016 auf der Gesundheitskonferenz in Oberhausen erste Rückmeldungen zu Forschungsergebnissen des Verbunds ,Gesund Aufwachsen‘ gegeben. „Die Präsentation der Ergebnisse ist für Mitte des Jahres 2017 in verschiedenen städtischen Gremien und Ausschüssen in Oberhausen geplant“, so die Beigeordnete Sabine Lauxen.

Die Gesundheitskonferenz ist ein zentrales kommunalpolitisches Instrument zur Abstimmung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung Beteiligten (Politik, Krankenkassen, Krankenhäuser, niedergelassenen Ärzten etc.). Auf diese Weise dient sie der Verbesserung der Kommunikation und Koordination der zahlreichen Akteure des Gesundheitswesens auf kommunaler Ebene. In der Gesundheitskonferenz werden die Gesundheitsberichte der Kommune abgestimmt und beraten. Die Gesundheitskonferenz tagt zwei Mal im Jahr.

Weitere Informationen zur kommunalen Gesundheitskonferenz in Oberhausen


Gruppengespräch mit Eltern in Oberhausen

foto-kinder-buntDie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KATALYSE Instituts planen für Gesund Aufwachsen am 8. Dezember 2016 in Oberhausen eine Gruppendiskussion mit Eltern. Sie möchten von ihnen erfahren, was sie in ihrem Alltag zum Thema Gesund aufwachsen bewegt. Ziel ist es, das Stadtviertel und Förderangebote auf die Wünsche und Bedürfnisse von Eltern und Kindern auszurichten.

Link zum Einladungsflyer

(Einladungen werden persönlich verteilt)


Gesund Aufwachsen befragt in Düsseldorf alle Eltern bei den Schuleingangsuntersuchungen

img_1295Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf befragt für „Gesund Aufwachsen“ in einer groß angelegten Studie bei den diesjährigen Schuleingangs-untersuchungen erstmals alle Eltern, welche Beratungs- und Unterstützungsangebote sie kennen beziehungsweise in Anspruch genommen haben. Diese Daten werden dann mit den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchung verknüpft, um herauszufinden, welche Angebote die Gesundheit der Kinder tatsächlich fördern.

Düsseldorfs Gesundheitsdezernent, Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke (Bild links), Projektleiterin Dr. phil. Simone Weyers, Prof. Dr. Nico Dragano, Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, und Dr. Michael Schäfer vom Gesundheitsamt stellten Hintergründe und Einzelheiten der Studie in einem Pressegespräch vor. Kommunale Gesundheitsförderung wird zunehmend vernetzt und lebenslauforientiert in Form von Präventionsketten und Präventionsnetzwerken gestaltet.

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Der Fernsehsender CenterTV aus Düsseldorf berichtete über die Pressekonferenz

Presseresonanz


Pressemitteilung: Wie gesund sind Oberhausener Kinder?

Group of children running through the ribbon to finish the race

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbund ,Gesund Aufwachsen‘ untersucht zur Zeit in Oberhausener Kitas und Grundschulen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Kindern und der Teilnahme an Angeboten zur Gesundheitsförderung gibt – und wie man die Angebote verbessern kann.

Seit dem 20. September 2016 testet das Forschungsteam von ,Gesund Aufwachsen‘ in fünf Oberhausener Grundschulen und sechs Kindertageseinrichtungen, wie fit die vier bis zehnjährigen Kinder sind, wie sie sich ernähren und wie es um ihr seelisches Wohlbefinden steht – kurzum: Wie gesund sie sind.

Präventionsangebote erreichen Zielgruppe häufig nicht

Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, Zugangswege und Angebote der Gesundheitsförderung zu verbessern. Denn Tatsache ist: Die Angebote erreichen ihre Zielgruppe häufig nicht. Gerade Familien, die besonders profitieren könnten, nehmen nicht daran teil. Das Ziel ist, dass Familien auf ihrem gesamten Lebensweg (im Sinne einer sogenannten Präventionskette) von Fachkräften unterstützt werden und die Angebote aufeinander abgestimmt sind.

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Einladung: 2. Tag der Kita-Verpflegung am 17. Juni 2016

Unser Kooperationspartner Verbraucherzentrale NRW und unser Praxispartner Landschaftsverband Rheinland laden ein zum

Unbenannt2. Tag der Kita-Verpflegung am 17. Juni 2016

Konzepte für die Praxis – So gelingt gute Kita-Verpflegung!

Kinder für eine bunte und gesunde Vielfalt regionaler und saisonaler Speisen zu begeistern und ihnen damit die Wertschätzung für Lebensmittel nahezubringen, gehört für viele Kindertagesstätten zum Alltag. Auf ihrem Weg, das Thema „Essen und Trinken“ im Bil­dungs­ und Erziehungsauftrag zu verankern, zeigen sich für Erzieherinnen und Erzieher jedoch wachsende Anforderungen. So sind unterschiedliche Erfordernisse an die Verpflegung aufgrund großer Altersspannen zu berücksichtigen, es ist ein respektvoller Umgang mit multikulturellen, religiösen oder ethisch motivierten Essenswünschen gefragt, außerdem müssen Kinder mit Lebensmittelallergien beachtet werden. Nicht zuletzt sollen Speisenangebote auch nachhaltigen Kriterien entsprechen: der Einsatz von Bio­Lebensmitteln und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen sind hier­ für Beispiele. Und das alles unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben mit dem hierfür erforderlichen Hygienekonzept sowie einer klaren Zusatzstoff­ und Allergenkennzeichnung.

Genauere Informationen finden Sie im Flyer zum 2. Tag der Kita-Verpflegung

Hier gelangen Sie zur Online-Anmeldung

Dokumentation zur Auftaktveranstaltung

Was sollte man bei der transdisziplinären Untersuchung zur vernetzten kommunalen Gesundheitsförderung für Kinder berücksichtigen? Welche aktuellen Probleme sehen Praxisakteure und Wissenschaftler/Innen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Seelische Gesundheit, Gesundheit bei Schuleingang und Vernetzung von Online-Communitys? Welche besonderen Herausforderungen hat der Forschungsverbund aus Sicht der Praxisakteure zu bewältigen?

Diese Fragen diskutierten über 80 Teilnehmer/Innen aus den Bereichen Kommunale Geseundheitsförderung, Politik und Wissenschaft am 10. Dezember 2015 auf der partizipativen Auftaktveranstaltung des Forschungsverbundes ,Gesund Aufwachsen‘.

Lesen Sie die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung mit den Ergebnissen der Diskussionen und allen vorgetragenen Reden.

Es sprachen Barbara Steffens (Gesundheitsministerin NRW), Dr. Manfred Beck (Stadtdirektor Gelsenkirchen), Christoph Gilles (LVR Landesjugendamt Rheinland), Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan (Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung), Dr. Simone Weyers (Universität Düsseldorf) und Regine Rehaag (Verbundkoordination, KATALYSE Institut).

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